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Ich denke einige von Euch kennen das Buch über die “Fünf Sprachen der Liebe” von Gary Chapman (wer es nicht kennt, kann hier eine aussagekräftige Rezension lesen (spart Zeit ;-)).
“Chapmans wichtigste Aussage: „Die Menschen sprechen alle ganz unterschiedliche Sprachen der Liebe.“ Damit meint er nun nicht, dass ein Partner französisch redet und ein anderer englisch (obwohl vermutlich ziemlich viele genervte Menschen auf dieser Welt ihren Partner schon mal mit „rede ich eigentlich chinesisch oder warum verstehst du mich nie?!“ angefaucht haben), sondern er versteht unter dieser Sprache der Liebe die Art und Weise, wie ein Mensch seine Liebe zu einem anderen zum Ausdruck bringt bzw. wie er erwartet, dass sein Gegenüber ihm seine Liebe erklärt. Und - keinen Paartherapeuten der Welt wird‘s überraschen! - nun mal nicht immer automatisch dieselbe Sprache, die der Partner spricht. Denn unsere „Muttersprache der Liebe“, wie Chapman sie nennt, lernen wir schon als Kinder in unseren Familien und sie gehört zu uns wie unsere tatsächliche Muttersprache. Wir machen Erfahrungen mit den uns nahe stehenden Bezugspersonen Eltern und Geschwister und mit der Art, wie sie uns begegnen und uns ihre Zuneigung zeigen. Umgekehrt lernen wir: aha, das ist also die Art, wie wir in unserer Familie uns Liebe geben. Und von da an werden wir immer, wenn jemand in dieser „Sprache“ zu uns spricht, ihn mühelos verstehen können, so wie wir jemanden, der unsere Muttersprache spricht, einfach verstehen, ohne Wörterbuch, ohne Fremdsprachenkurs, ohne Übersetzung. Treffen wir dagegen auf jemanden, der eine andere Sprache als die unsere spricht, dann haben wir nur zwei Möglichkeiten: uns mit Händen und Füßen notdürftig verständlich zu machen (und dabei vermutlich jede Menge Missverständnisse und Unklarheiten zu produzieren, sobald das Thema komplexer wird) oder aber seine Sprache zu erlernen.
Aber welche Sprachen der Liebe gibt es denn eigentlich? Chapman meint, es seien fünf (ergänzt aber, dass es natürlich noch „unzählige Dialekte“ dazu gibt):
• Lob und Anerkennung
• Zweisamkeit
• Geschenke, die von Herzen kommen
• Hilfsbereitschaft
• Zärtlichkeit” [Felicitas Heyne, Die fünf Sprachen der Liebe]
Soweit so gut, warum zitiere ich Euch heute eine Rezension eines Buches, das die meisten vielleicht schon kennen?
Naja, vielleicht denkst Du ja mal wieder darüber nach, wie Du Deinem Partner Deine Liebe zeigen kannst. Wann hast Du Dich das letzte Mal auf Seine Sprache der Liebe eingelassen und Ihm bewusst gesagt “Ich liebe Dich!”. Übrigens, es lohnt sich immer noch - obwohl der Valentinstag schon vorbei ist. Ihr wißt ja, nach dem Valtentinstag ist vor dem Valentintstag.
Und da ich auch noch einem guten Freund einen Gefallen schuldig bin, möchte ich Euch (bzw. denen, deren Partner die Sprache der Liebe “Geschenke” sprechen) ein ganz besonderen Linktipp geben (Vorsicht Werbung! ;-).
Werbung: “Hier eine Liste mit den 25 besten Valentinstags-Geschenken. Dort gibt es auch eine Artikelserie mit Gutscheinen in verschiedenen Kategorien zum Valentinstag, u.a. Online-Blumenshops, Erlebnisgeschenke und Individuelle Geschenke.” In dem Sinne: Nach dem Valentinstag ist vor dem Valentintstag.


