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Kennt ihr das Buch “Jugendarbeit mit Events”? Noch nicht gelesen? Dann aber los…
Neben meiner “Tätigkeit” bei Lifeline in Herne, bin ich zusätzlich für die Jugendarbeit im Raum Dortmund zuständig. Am letzten Wochenende haben die Teenager ihr erstes Teens-Cafe eröffnet. Wir waren begeistert, dass nicht nur einige Eltern und Gemeindeglieder (vielleicht aus Mitleid ;-), sondern wirklich einige Schulfreunde der Teens den Weg ins Gemeindehaus gefunden haben. Aber was hat ein kleines Teens-Cafe in Dortmund mit dem neuen Bestseller “Jugendarbeit mit Events” zu tun? Abwarten!
Als ich das volle Wochenende (2 Predigten, Teens-Cafe, ICF-Paderborn (dazu später mal mehr)) reflektiert habe, ist mir erneut bewusst geworden, dass “Jugendarbeit mit Vision” nur durch “Jugendarbeit mit Events” funktioniert. Die größte Herausforderung innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit einer Gemeinde ist es - meiner Meinung nach - kontinuierlich die Spannung, den Reiz, die Vision, die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu halten. Ja, ein Wochenende unterwegs sein, geistliche Impulse geben, Videos schauen, die Nächte durchmachen - aber dann wieder zu Hause? Die „normale“ Teens-Stunde?
Deshalb möchte Euch allen in der Kinder- und Jugendarbeit Mut machen regelmäßig “Events” zu schaffen (ich weiß nichts “Neues”, aber eine gute Erinnerung an gelesenen Stoff).

Teensgruppe Dortmund: Bereits im letzten Jahr haben wir mit lockerem Brainstorming die Planung für das erste “Teens-Cafe” gestartet (damals noch als Nachprogramm zum Hauptthema). Danach kamen die ersten Teens-Stunden, an denen wir die ganze Zeit damit verbracht haben Aufgaben zu verteilen und To-Do-Listen zu schreiben. Kaum ein anderes Thema (als ein Event), schafft es bei jungen Leuten kontinuierlich den Reiz und die Motivation zu halten. Als die ersten Flyer da waren, wurde davon erzählt, was die Freunde auf die Einladung geantwortet haben. Zwei Wochen vor dem Event, haben wir dann noch einmal in der Gemeinde übernachtet, um mit der neuen Teens-Band zu proben und alles vorzubereiten (inkl. Video, Nachtwanderung, etc.). Jugendarbeit in der heutigen Zeit (was auch immer das heißt!?) verliert ihre Vision nicht, wenn sie regelmäßige Events nicht aus den Augen verliert.
Darüber hinaus stellt sich das Vierteljahresprogramm dadurch schnell von alleine auf und man spart sich viele “tiefschürfende” Diskussionen über “Welches Thema fändet ihr mal spannend?”. Nach dem Event ist also vor dem Event: “Jugendarbeit mit Events”.