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Mai 29

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Wie bereits angekündigt, kann ich Euch heute einen kleinen visuellen Einblick in mein letztes Wochenende bieten (thanx@Nicki R. für das Foto und den Fotokamera-Mitschnitt).

Ukulele auf dem HiLa 2009

Die gemeinsame Suche nach einem “Leben mit echter Freundschaft” hat mir sehr viel Freude bereitet (auch wenn die Fußball-Ergebnisse mich als Dortmunder im HSV-Gebiet da natürlich echt herausgefordert haben ;-). Nein wirklich, ich habe viele neue Leute kennen gelernt und auch selbst wieder einmal erlebt, dass Jesus in jeder Lage mein Freund sein möchte - egal, was ich gerade fühle, denke, tue oder getan habe.

Das Video zeigt die Abschlussveranstaltung, in der wir das Themenlied zum ersten Mal gemeinsam mit Band gesungen haben. Ansonsten war es immer nur ein kurzer Einstieg: Die “Hanseaten” gaben den Beat, meine Ukele hat begleitet und ich habe alleine gesungen - danach kam dann immer die Message. Die Ukele hört man auf dem Video leider nicht - dafür aber den Beat des 371-pfadistarken Schlagzeugs umso besser: “Bummpengtschickzzsss”.

Mai 20

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Ich bin ab morgen in “Schloß Dreilützow” (wo auch immer das genau liegt, ich fahre mit dem Zug ;-) und freue mich riesig auf das HILA (Pfadfinder-Lager der Hansa-Vereinigung der Freikirche der STA).

Von Donnerstag bis Sonntag (21.-24.5.) mache ich mich also gemeinsam mit 370 Pfadfindern auf die Entdeckungsreise des Lebens “Leben entdecken: Freundschaft”. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich in dieser Zeit im Gebet begleitet, so dass die Verkündigung genau trifft, wo es aus Gottes Sicht dran ist. Vielen Dank…

Übrigens, ich habe gerade noch einen kleinen Song geschrieben, den ich am ersten Abend zum Besten geben möchte. Hier der Text des kleinen Raps (den Beat geben die Kids, meine kleine Ukulele gibt den Rest):

“Das Leben entdecken, darum sind wir hier.
Freundschaft erleben, ja das wollen wir.
Mit Dir und Dir, ja mit Dir. (auf Leute zeigen)
Vor allem mit Jesus, darum singen wir:

Jesus, my friend Jesus!”

Vielleicht gibt es ja im Nachhinein einen Live-Mitschnitt ;-), so dass ich Euch in der nächsten Woche ein paar Bilder oder Videos präsentieren kann.

Zeltlager4.jpg (Copyrights www.schloss-dreiluetzow.de)

Mär 15

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Nach einer vollen Woche (3 Tage Klausurtagung mit dem NRW-Jugendarbeitskreis “ThinkTank” im Sauerland) und einem noch vollerem Wochenende (2 Tage Klausurtagung mit dem Leitungsteam meiner Gemeinde), hatte ich kaum Zeit die schrecklichen Bilder von Mittwoch aus Winnenden zu verarbeiten. Da ich am gestrigen Samstag auch noch zur Verkündigung auf einem Jugendevent unserer Freikirche in NRW eingeladen war, blieb zur persönlichen Verarbeitung - wie so manches Mal - nur die Einleitung der Predigt.

Hier die textliche Grundlage der Einleitung meiner Predigt von Gestern:

“Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mich haben die Bilder und Berichte der letzten Woche nicht losgelassen.

Der 17jährige Tim K. geht u.a. in seine alte Realschule, nimmt 250 Schuss Munition mit, schießt wild mit insgesamt über 100 Schuss um sich und tötet letztendlich 15 Menschen.

Krass, wie kann man so etwas tun?

Dann habe ich ein TV-Interview vor Augen, wo ein junges Mädchen davon erzählt, dass ihre Freundin erschossen worden ist. Sie weint, sie hat alles mitbekommen, die Schüsse, die Schreie. Keine Ahnung, wie lange sie, obwohl sie ja überlebt hat, darunter noch zu leiden hat.

Unbegreiflich.

Auch wenn immer noch nicht ganz klar ist, ob der Chatroom-Eintrag wirklich echt ist, könnte es doch gut sein, dass Tim K. genau folgenden Worte am Abend vor der Bluttat geschrieben hat.

“Scheiße Bernd, es reicht mir. Ich habe dieses Lotterleben satt, immer das selbe - alle lachen mich aus, niemand erkennt mein Potential.”

“Ich meine es ernst Bernd - ich habe Waffen hier, und ich werde morgen früh an meine frühere Schule gehen und mal so richtig gepflegt grillen. Vielleicht komme ich ja auch davon.”

“Haltet die Ohren offen, Bernd, ihr werdet morgen von mir hören. Merkt Euch nur den Name des Orts: Winnenden. Und jetzt keine Meldung an die Polizei, keine Angst, ich trolle nur.”

Irgendwie möchte man gar nicht länger über die ganze Geschichte nachdenken, es ist einfach schrecklich – und man hat ja auch schon die ganze Woche davon gehört. Trotzdem bin ich bei einer Frage hängen geblieben, die mich einfach nicht losgelassen hat.

Was wäre gewesen, wenn es Jemanden in seiner Klasse, in seinem Umfeld gegeben hätte, der ihn nicht ausgelacht hätte und in ihm sein Potential gesehen hätte.

„…alle lachen mich aus, niemand erkennt mein Potential.”

Ich meine das ernst. Und frage Dich: Was wäre, wenn Tim K. in Deiner Klasse gewesen wäre? Was wäre, wenn Du ihn mal in Deine Gemeinde oder Jugendgruppe eingeladen hättest?

Es geht mir nicht einmal in erster Linie darum, dass er Christ geworden wäre. Aber vielleicht hätte er das erste Mal in seinem Leben erlebt, dass es Menschen gibt, die ihn nicht auslachen. Die ihn einfach annehmen und vielleicht sogar etwas Gutes in ihm sehen. Jesus hat in jedem Menschen (auch in Tim K.) das Gute, das Beste gesehen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass das Leben von Tim K. – und vor allen Dingen, dass Leben von den vielen Toten, deren Familien und Traumatisierten – anders verlaufen hätte können.

Natürlich wurde auch berichtet, dass er krank war und unter Depressionen litt. Aber trotzdem können gerade da Integration in einer Gruppe, Wertschätzung und liebevolle Annahme auch helfen und eine Therapie unterstützen.

Tim K. in Deiner Jugendgruppe hätte das Leben auf dieser Welt radikal verändert! Und selbst wenn er nicht für immer bei Euch geblieben wäre, er aber echte Liebe und Annahme erlebt hätte, wer weiß, vielleicht hätte es ihn davon abgebracht so etwas Schlimmes zu tun.

Ich träume davon, dass in unseren Gemeinden Menschen nie „ausgelacht werden“ und “ihr Potential” voll entdeckt wird.”

Polizei in Winnenden
Copyrights Foto: www.aboutpixel.de (zunker)

Feb 12

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Tobias Faix lädt zum Mitmachen ein und zwar bei der “dranStudie 19+”. Diese Studie wird vom “Institut Empirica” (Marburg) durchgeführt im Auftrag der Zeitschrift “dran” (Bundes-Verlag, Witten). Tobias schreibt in seinem Blog:

“Ziel dieser Studie ist es, die Situation von jungen Erwachsenen im Kontext von Gemeinden (steht synonym für verschiedene Kirchenformen) zu untersuchen, um zu klären, wo junge Erwachsene ihre geistliche Heimat verorten.”

Wer also Mitarbeiter in der Gemeinde- und Jugendarbeit ist und irgendwie mit der Generation zwischen 19 und 29 zu tun hat, darf und sollte einfach direkt mitmachen! Hier geht es zur Umfrage bzw. Studie.

Ich habe sie auch gleich ausgefüllt und hoffe, dass die Ergebnisse auch mit der adventistischen “Valuegenesis”-Studie verglichen wird. Es wäre doch zu schade, wenn man hier unter den Freikrichen nicht auch wissenschaftlich zusammenarbeiten würde.

Übrigens, special thanx an David Decker und Ekkaleo für den Auszug.

Feb 11

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Kennt ihr das Buch “Jugendarbeit mit Events”? Noch nicht gelesen? Dann aber los…

Neben meiner “Tätigkeit” bei Lifeline in Herne, bin ich zusätzlich für die Jugendarbeit im Raum Dortmund zuständig. Am letzten Wochenende haben die Teenager ihr erstes Teens-Cafe eröffnet. Wir waren begeistert, dass nicht nur einige Eltern und Gemeindeglieder (vielleicht aus Mitleid ;-), sondern wirklich einige Schulfreunde der Teens den Weg ins Gemeindehaus gefunden haben. Aber was hat ein kleines Teens-Cafe in Dortmund mit dem neuen Bestseller “Jugendarbeit mit Events” zu tun? Abwarten!

Als ich das volle Wochenende (2 Predigten, Teens-Cafe, ICF-Paderborn (dazu später mal mehr)) reflektiert habe, ist mir erneut bewusst geworden, dass “Jugendarbeit mit Vision” nur durch “Jugendarbeit mit Events” funktioniert. Die größte Herausforderung innerhalb der Kinder- und Jugendarbeit einer Gemeinde ist es - meiner Meinung nach - kontinuierlich die Spannung, den Reiz, die Vision, die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu halten. Ja, ein Wochenende unterwegs sein, geistliche Impulse geben, Videos schauen, die Nächte durchmachen - aber dann wieder zu Hause? Die „normale“ Teens-Stunde?

Deshalb möchte Euch allen in der Kinder- und Jugendarbeit Mut machen regelmäßig “Events” zu schaffen (ich weiß nichts “Neues”, aber eine gute Erinnerung an gelesenen Stoff).

Flyer Teens-Cafe

Teensgruppe Dortmund: Bereits im letzten Jahr haben wir mit lockerem Brainstorming die Planung für das erste “Teens-Cafe” gestartet (damals noch als Nachprogramm zum Hauptthema). Danach kamen die ersten Teens-Stunden, an denen wir die ganze Zeit damit verbracht haben Aufgaben zu verteilen und To-Do-Listen zu schreiben. Kaum ein anderes Thema (als ein Event), schafft es bei jungen Leuten kontinuierlich den Reiz und die Motivation zu halten. Als die ersten Flyer da waren, wurde davon erzählt, was die Freunde auf die Einladung geantwortet haben. Zwei Wochen vor dem Event, haben wir dann noch einmal in der Gemeinde übernachtet, um mit der neuen Teens-Band zu proben und alles vorzubereiten (inkl. Video, Nachtwanderung, etc.). Jugendarbeit in der heutigen Zeit (was auch immer das heißt!?) verliert ihre Vision nicht, wenn sie regelmäßige Events nicht aus den Augen verliert.

Darüber hinaus stellt sich das Vierteljahresprogramm dadurch schnell von alleine auf und man spart sich viele “tiefschürfende” Diskussionen über “Welches Thema fändet ihr mal spannend?”. Nach dem Event ist also vor dem Event: “Jugendarbeit mit Events”.

Feb 5

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Am letzten Dienstag stöbere ich mal wieder hektisch durch die Alpha-Buchhandlung in Dortmund und bin auf der Suche nach geeigneten Preisen für das Quiz beim Teens-Cafe am nächsten Samstag. An der Kasse entdecke ich plötzlich den idealen Preis für nur 1,90€: Den Kurzfilm von Pier07 „6000 Punkte für den Himmel“.

Ja, ich weiß, für die meisten ist der Film schon ein alter Hut, aber ich finde ihn immer noch klasse und es ist einfach ein ideales Geschenk (und das für gerade mal 1,90€! ;-). Wer es noch billiger haben möchte, kann auch direkt bei YouTube „fernsehen“ (2 Teile!).

Was haltet Ihr von dem CLV-Streifen? Bist Du bereit für die Ewigkeit? :-)

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