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“Fantastische” Vergebung eines Buddhisten?

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Ich bin gerade auf einer Pastorentagung im Bergheim Mühlenrahmede und habe von einem Kollegen folgendes Lied “Vergebung, hier ist sie” von Thomas D. (Teil der Rap-Formation „Die Fantastischen Vier“) vorgespielt bekommen.

Echt tiefe Gedanken über die “Vergebung”, die mich sehr angesprochen haben. Irgendwie klingt es doch fast wie ein christlicher Song, oder?

Das WAZ-Medienportal „DerWesten“ fragte Thomas D. in einem Interview darüber aus:

Bei „Vergebung, hier ist sie“ schlüpfen Sie schließlich in die Rolle von Gott. Fühlten Sie sich von einer höheren Macht beauftragt, solch einen Song zu machen?

Thomas: Nein. Aus der Sicht eines Christen wäre es sicher sehr anmaßend, in die Rolle von Gott zu schlüpfen. Aus der Perspektive eines Buddhisten ist das aber viel besser zu verstehen, weil wir ja das Göttliche alle in uns haben. Für diesen Song habe ich eine vertraute Bildsprache gewählt: Der stolze Krieger Mensch, der alles um sich herum vernichtet hat, steht nun vor seinem Schöpfer und will sich seinen Lohn abholen. Gott sagt zu ihm: „Ich bin die Vergebung. Ich bin die Liebe. Aber du allein trägst die Verantwortung für deine Taten“. Ich fand es schön, die Leute mit diesem Song zu entlassen.

Eine inhaltsreiche (theologische?) Ausführung über “Vergebung” von einem Buddhisten? Schade, dass Thomas D. die Menschen anscheinend nur psychologisch “entlasten” wollte. Ich bin davon überzeugt, dass es wirklich war ist, dass dieser Schöpfer-Gott uns seine Vergebung anbietet. Jeden Tag neu - egal, was wir wieder einmal “verbockt” haben. Komm’ zu diesem Gott und bitte ihn um Vergebung!

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