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Meine Frau ist heute mit unserem Kleinen zu Hause geblieben, da er seit gestern die ganze Zeit schlecht drauf ist und Fieber hat (drei Backenzähne machen ihm zu schaffen). Da der Große so gerne zur Gemeinde geht („Papa, Kicker spielen!“ – wir haben seit ein paar Monaten einen Kickertisch im Gemeindehaus ;-), habe ich Ihn zum Gottesdienst mitgenommen. Auf dem Rückweg (es ist mal wieder etwas später geworden, ca. 19:15 Uhr) telefoniere ich mit meiner Frau und ich soll noch etwas von “Penny” mitbringen.
Und da passiert es. Ich kann es kaum glauben! Haben die Leute am Samstagabend nichts besseres zu tun als Einkaufen zu gehen? Der Parkplatz ist fast komplett voll. Das gibt’s doch nicht! Und dann - endlich - ein freier Parkplatz:

Dreist! Ich traue meinen Augen kaum. Da bin ich schon mit meinem Sohn unterwegs und möchte schnell wieder nach Hause (schließlich kommt er eigentlich schon um 19 Uhr ins Bett), da lese ich doch wirklich „Mutter & Kind-Parkplatz”. Hallo Penny, in welcher Zeit leben wir denn? Gehen etwa nur Mütter mit ihren Kindern einkaufen? Was ist mit Gleichberechtigung im Straßenverkehr?
Als heldenhafter Retter der Gleichberichtigung stelle ich mich auf den freien Parkplatz (siehe Foto) und genieße es (in vollen Zügen!) direkt vor dem Eingang stehen zu können. Ich hoffe alle weiblichen Leser sind mir dafür außerordentlich dankbar, schließlich habe ich es nur für die Frauen getan (und für meinen Sohn, schließlich musste er schnell ins Bett).